Schritt 1: Datei hochladen
PDF, Skript, Vorlesungsfolien oder das Foto einer handgeschriebenen Seite. Die Handschrift ist der Punkt, an dem die meisten Werkzeuge aussteigen, und genau sie ist bei Mitschriften der Normalfall. Es muss vorher nichts abgetippt und nichts sortiert werden; eine fotografierte Seite reicht. Wer während der Vorlesung mit der Hand schreibt, verliert dadurch keine Zeit mehr beim Übertragen.
Schritt 2: Umfang und Schwierigkeit wählen
Die Themen werden aus der Datei selbst gezogen, du wählst nur, wie viele Karten und wie schwer. Für ein einzelnes Kapitel sind zwanzig bis dreißig Karten eine brauchbare Portion: genug für zwei Durchgänge, wenig genug, um den Stapel nicht liegen zu lassen. Ein ganzes Skript auf einmal zu verkarten ist der häufigste Fehler, weil der Stapel dann nie leer wird.
Schritt 3: zehn bis zwanzig Sekunden
So lange dauert die Generierung. Das ist der eigentliche Unterschied zum Selbstschreiben, denn dort hören die meisten auf: der Stapel dauert länger als das Lernen damit, und der Abbruch passiert vor dem ersten Durchgang. Jede Karte kommt mit Vorderseite, Rückseite und einer Erklärung, warum die Antwort so lautet. Falsch getroffene Karten lassen sich einzeln korrigieren, ohne dass der Stapel neu erzeugt wird.
Schritt 4: der Stapel plant sich selbst
Ab hier übernimmt die verteilte Wiederholung. Karten, die du sicher hattest, rücken weiter weg; Karten, die du falsch hattest, kommen am nächsten Tag zurück. Der Zeitpunkt folgt der Vergessenskurve: das Vergessen fällt am Anfang steil und flacht dann ab, also lohnt die Rückkehr kurz vor dem Absacken. Du entscheidest nicht mehr, was heute dran ist; das ist der Teil, den Software tatsächlich besser plant.
Warum nicht von Hand
Selbst geschriebene Karten sind nicht besser, sie sind nur teurer. Der Schreibaufwand liegt vor dem ersten Durchgang, und genau dort bricht die Mehrheit ab: der Stapel für ein Kapitel kostet ein bis zwei Stunden, das Lernen damit zwanzig Minuten. Was beim Schreiben tatsächlich hilft, ist die Entscheidung, was eine Frage wert ist, und die triffst du hier weiterhin: du wählst Umfang und Schwierigkeit, korrigierst falsch getroffene Karten und wirfst raus, was nicht geprüft wird. Der Unterschied ist, dass diese Entscheidungen Minuten dauern statt Stunden.
Was außer Karten noch entsteht
Aus derselben Datei entstehen im selben Durchgang ein Quiz mit Erklärungen, eine Zusammenfassung zum Lesen und ein Podcast zum Hören. Wer mit Altklausuren arbeitet, kann dieselben Schritte darauf anwenden. Der Gedanke dahinter ist immer derselbe: das Material, das du ohnehin hast, soll dich abfragen statt dir nur vorzuliegen.
Auf dieser Seite verwendete Quellen
Ist es kostenlos?
Der kostenlose Plan hat ein Tageslimit und fragt keine Zahlungsdaten ab. Er reicht, um an einem eigenen Kapitel zu sehen, ob die Karten taugen.
Funktioniert es mit handgeschriebenen Notizen?
Ja, über das Foto einer Seite. Das ist der Normalfall bei Mitschriften, deshalb ist es keine Ausnahme, sondern der Hauptweg.
Kann ich eine Karte ändern?
Ja. Du korrigierst Vorder- oder Rückseite, und die Karte bleibt in ihrer Wiederholungsplanung. Der Stapel wird nicht neu erzeugt.
Wie viele Karten aus einem Kapitel?
Zwanzig bis dreißig sind eine brauchbare Portion. Ein ganzes Skript auf einmal führt zu einem Stapel, der nie leer wird.
Brauche ich eine App?
Nein. Es läuft im Browser, und auf iOS gibt es zusätzlich die App. Der Stapel ist auf beiden derselbe.
Sind selbst geschriebene Karten nicht besser?
Der Nutzen beim Selbstschreiben liegt in der Entscheidung, was eine Frage wert ist, nicht im Abtippen. Diese Entscheidung triffst du weiterhin, wenn du Umfang wählst und Karten korrigierst, nur dauert sie Minuten statt Stunden.
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-16 · Mit KI-Unterstützung geschrieben und vor der Veröffentlichung geprüft.
